en

KRITTIQ IM
APP STORE

KRITTIQ IM
PLAY STORE

Film
2013
Nebraska
Starkes Schauspiel in schwarz-weiß
Franziska findet Nebraska okay
Goldene Regel bei einem möglichen Geldgewinn: Klappe halten. Genau das Gegenteil macht der demente Protagonist Woody, der unbedingt nach Nebraska möchte, um seinen Geldgewinn abzuholen. Auch wenn ihm seine Familie immer wieder sagt, ein Gewinnschreiben sei noch keine Garantie für einen Gewinn, ignoriert er dies stoisch. Sohn David begleitet seinen Vater notgedrungen bei seiner Reise nach Nebraska um Schlimmeres zu verhindern.

Der Vater-Sohn-Roadtrip wird unterstrichen von lauschiger Lagerfeuer-Musik. Das Schwarz-Weiß setzt die verschlafenen Örtchen im Herzen der USA gut in Szene. Der ganze Film strahlt eine tiefentspannte Melancholie aus. Bruce Dern spielt großartig genau wie Filmsohn Will Forte und Filmfrau June Squipp, die herrlich fluchen darf.

Leider ist die Geschichte etwas langatmig. Zwischenschnitte auf Landschaften und Gebäude ziehen Alexander Paynes Drama unnötig in die Länge. Manchmal schleppt sich der Film etwas von Witz zu Witz und hätte kompakter erzählt werden können.

4.5/6

Weitere Filmkritiken gibt's auf meinem Blog filmkompass.wordpress. com und auf facebook.com/filmkompass.
1
0
Film
2013
Nebraska
0
1
0
IMDB
7.7 von 10
Genre
Comedy, Drama, Adventure
Länge
115 Minuten
Handlung
Woody Grant leidet an Demenz. Da er glaubt, dass er bei einem Gewinnspiel eine Million Dollar gewonnen hat, will er nun von seinem Haus in Billings nach Lincoln reisen, um das Geld abzuholen. Nach langem hin und her erklärt sich sein entfremdeter Sohn David dazu bereit, ihn zu fahren.
Regisseur
Alexander Payne
Besetzung
Bruce Dern als Woody Grant
Will Forte als David Grant
Bob Odenkirk als Ross Grant
June Squibb als Kate Grant
Stacy Keach als Ed Pegram
Missy Doty als Noel
Rance Howard als Uncle Ray