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Film
2006
The Pervert's Guide to Cinema
Filmphilosophie-Kurs mit Zizek
Franziska ist begeistert von The Pervert's Guide to Cinema
Die Schwester der bekannten Brüder Ralph und Joseph, Sophie Fiennes, zog es im Gegensatz zu ihren Brüdern hinter die Kamera. In ihrem Dokumentarfilm lässt sie den Philosophen und Psychoanalytiker Slavoj Zizek anhand von ausgewählten Filmen wie BLUE VELVET, MATRIX, LOST HIGHWAY, VERTIGO oder DER ZAUBERER VON OZ filmische Themen und ihre Bedeutung für Kino und Realität erklären.

Begriffe wie Subjektivität, Sexualität, Traum und Fantasie im Film werden analysiert. Dabei taucht Zizek immer in die jeweilige Szene ein, sitzt im Keller von PSYCHO oder im Sessel von Morpheus aus MATRIX, taucht am Drehort einer Filmszene auf. Vom Anspruch her ist diese dreiteilige Dokumentation eher etwas für Film- oder Psychologiewissenschaftler. Basiswissen zu Freuds Psychoanalyse ist ebenfalls nützlich, da Zizek keine ganzen Theorien anderer Wissenschaftler ausführlich erklärt, sondern nur am Rand erwähnt.

Negativ fand ich, dass weniger Filme der jüngeren Filmgeschichte drankommen. Zudem werden Zizeks Gedanken manchmal recht schnell erklärt, da springt der Film auch mal viel zu schnell zum nächsten Thema und man kommt gedanklich nicht hinterher. Ein Hoch auf den Besitz einer DVD, da kann man zur Not nochmal zurückspulen.

Es gibt einen Nachfolgefilm von 2012 THE PERVERT'S GUIDE TO IDEOLOGY, den ich noch nicht gesehen habe, auf den ich jetzt aber umso mehr gespannt bin.

5/6

Schau doch auch mal auf meinem Blog filmkompass.wordpress.com vorbei.
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Heyho. Du hattest bzgl meines Blogs dercineast "geschrieben". Ich launche morgen :) schau gern vorbei! Btw hast du einen super Blog (findest dich dann auch in meinem Blogroll wieder ;) Liebe Grüße!
Bin gespannt. Ein Launch zum Bond-Kinostart, das kann ja nur episch werden. ;-)
Film
2006
The Pervert's Guide to Cinema
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IMDB
7.9 von 10
Genre
Documentary
Länge
150 Minuten
Handlung
„The Pervert‘s Guide to Cinema“ sind furiose Filmseminare. Lakonisch, übermütig, mitreißend und vor Ideen sprühend fächert Slavoj Zizek auf, was wir im Kino alles mit uns treiben. Überrascht und baff reibt man sich die Augen, welche Subtexte sich in Filmsequenzen offenbaren, wenn man sie in Zizek-Kommentare einmontiert zu sehen bekommt. In einem zweieinhalbstündigen Workout spinnt er seine Fäden quer
durch die Filmgeschichte. Ein Beispiel springt in Zizeks Film-Fitnesscenter höher als das vorherige.
Regisseur
Sophie Fiennes
Besetzung
Slavoj Žižek als Himself