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Film
2007
Die Todeskandidaten
Running Island Man
Heiko findet Die Todeskandidaten okay
Zum Tode Verurteilte werden von einem reichen Medienmacher frei gekauft um auf einer abgelegenen Insel gegeneinander um Leben und Tod zu kämpfen. Live als Show-Spektakel im Internet übertragen. Ein Actionfilm, der in seiner ersten Hälfte schwer in Gang kommt. Das Duell der Kandidaten gegeneinander und der Überlebenskampf wirkt zäh, die Action mag nicht richtig zünden. Die zweite Hälfte, wenn immer mehr Kritik an der damals immer mehr aufkommenden Kraft des Internets, der Sensationsgeilheit der Medien und Zuschauer nach "krassen" Reality-Formaten sowie der Frage, was in diesen überhaupt noch real ist, aufkommt, funktioniert besser. Tiefgründig kann der Film diese Fragen natürlich nicht behandeln, vor allem weil dies manchmal etwas zu aufgesetzt wirkt (und an anderen Stellen auch fragwürdig die Todeskandidaten, welche aus verschiedenen Ländern kommen, dargestellt werden). Hier wirkt THE CONDEMNED besser und runder. Die Story selbst frühstückt Muster aus dieser Art von Actionfilmen routiniert ab. Großer Schwachpunkt ist allerdings Hauptdarsteller Steve Austin, der in einem Ring der WWE (auch Produzenten des Films) eine bessere Figur macht. Hier wird sein geringes schauspielerisches Talent ein Ärgernis. Thank god ist Vinnie Jones an Bord, der mit seinem Overacting tatsächlich das darstellerische Highlight bei THE CONDEMNED darstellt. Der Film hat im ganzen nette Ansätze, spielt sie allerdings nicht aus und gibt sich an manchen Stellen auch (bezogen zum Thema der Geschichte) etwas zu bieder.
100 Krittiqs
2
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Film
2007
Die Todeskandidaten
0
4
0
IMDB
6.1 von 10
Genre
Action, Crime, Thriller, Adventure
Länge
113 Minuten
Handlung
10 kämpfen, 9 werden sterben: Das ist das Konzept von "The Condemned", einer illegal via Internet verbreiteten Fernsehshow, die der Millionär Ian Breckel erdacht hat. Dafür hat er 10 zum Tode verurteilte Schwerbrecher aus Gefängnissen rund um die Welt freigekauft, die sich auf einer Insel binnen 30 Stunden umbringen sollen - dem Sieger winkt die Freiheit.
Regisseur
Scott Wiper
Besetzung
Steve Austin als Conrad
Vinnie Jones als McStarley
Robert Mammone als Breckel
Tory Mussett als Julie (as Victoria Mussett)
Manu Bennett als Paco
Madeleine West als Sarah Cavanaugh
Rick Hoffman als 'Goldy' Goldman