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Film
2015
Als wir träumten
Mittelmäßige Romanverfilmung
Franziska findet Als wir träumten okay
Die Romanverfilmung von Andreas Dresen verknüpft zwei Zeitebenen, die sprunghaft immer wieder wechseln. Neben der Wendezeit bietet der Film Rückblicke in die Pionierzeit der jungen Protagonisten. Diese Rückblicke bringen effektiv aber überhaupt keinen Mehrwert. Sie verwirrren häufig eher. Immer wieder werden grelle Kapitelüberschriften eingeblendet, die völlig unnötig sind, da die Überschrift später im Dialog oder über Voice-Over genannt werden.

Neben diesen kleinen Schönheitsfehlern sind das größte Problem die Figuren. Sie nehmen Drogen, zerstören und klauen und dann helfen sie wieder einer Frau, die von ihrem Ehemann verprügelt wird. Diese Diskrepanz ergibt keinen Sinn. Zudem wertet der Film nicht; er verurteilt die Machenschaften der Jugendgruppe nicht.

Einzelne Szenen sind schlecht gespielt und klingen aufgesagt. Empathie für die Jugendlichen empfindet man nicht. Der Film ist ein langatmiger Rausch, der ohne Ziel im nirgendwo endet. Wenigstens ist der Soundtrack gut..

3/6

Weitere Filmkritiken gibt's in meinem Blog filmkompass.wordpress.com und auf facebook.com/filmkompass.
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Film
2015
Als wir träumten
1
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IMDB
6.3 von 10
Genre
Drama
Länge
117 Minuten
Handlung
Als wir träumten war der Stadtrand von Leipzig die Welt. Die DDR war weg und wir waren noch da. Pitbull war noch kein Dealer. Mark war noch nicht tot. Rico war der größte Boxer und Sternchen war das schönste Mädchen, doch sie hat mich nicht so geliebt, wie ich sie. Alles kam anders. Aber es war unsere schönste Zeit.
Regisseur
Andreas Dresen
Besetzung
Ruby O. Fee als Sternchen
Joel Basman als Mark
Merlin Rose als Dani
Julius Nitschkoff als Rico
Marcel Heupermann als Pitbull
Frederic Haselon als Paul