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Film
2011
Habemus Papam - Ein Papst büxt aus
Der Papst will nicht Papst sein
Franziska findet Habemus Papam - Ein Papst büxt aus okay
Die Prämisse, dass es einen Papst gibt, der nicht Papst sein will, ist im Grunde eine großartige Idee für einen Film. Leider wird wenig daraus gemacht. Der Film will gleichzeitig eine Komödie, Drama und eine Dokumentation sein. Alles drei zusammen geht nicht. Der Film fokussiert sich auch nicht nur auf den Papst, sondern auch auf die Entourage, die Vielzahl an Bediensteten im Vatikan, ein gerufener Psychotherapeut und die Kardinäle. Viele bekommen ausführliche Hintergrundstorys verpasst, was zu einer narrativen Zerstreuung führt. Der Fokus hätte auf dem Papst bleiben müssen, besonders, wenn man den Filmtitel mitbedenkt.

Was allerdings für den Film spricht, dass ist das Ensemble. Michel Piccoli liefert ein glaubhaftes Portrait eines unsicheren Papstes ab. Man spürt die Verzweiflung und leidet mit ihm mit. Die Schlussszene, der Abschluss seiner Heldenreise, ist dagegen nichtssagend. Abschließend wird auch nicht geklärt, warum der Papst sein Amt nicht antreten möchte.

3.5/6

Weitere Filmkritiken gibt's in meinem Blog filmkompass.wordpress.com und auf facebook.com/filmkompass.
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Film
2011
Habemus Papam - Ein Papst büxt aus
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IMDB
6.7 von 10
Genre
Comedy, Drama
Länge
102 Minuten
Handlung
Habemus Papam – Wir haben einen Papst. Doch der hat leider keine Lust auf sein Amt, also heißt es Habemus Papam – Ein Papst büxt aus. Kardinal Melville (Michel Piccoli) ist zum neuen Papst gewählt worden, doch er fühlt von dieser unerwarteten Aufgabe vollkommen überfordert und weigert sich, auf den berühmten Balkon am Petersdom zu treten und sich der Weltöffentlichkeit zu zeigen.
Regisseur
Nanni Moretti
Besetzung
Nanni Moretti als Dott. Brezzi
Michel Piccoli als Melville
Margherita Buy als Moglie di Brezzi
Renato Scarpa als Card. Gregori
Roberto Nobile als Card. Cevasco
Jerzy Stuhr als Il portavoce
Ulrich von Dobschütz als Kardinal Brummer