en

KRITTIQ IM
APP STORE

KRITTIQ IM
PLAY STORE

Film
2016
Sieben Minuten nach Mitternacht
Traurig-schönes Drama
Franziska ist begeistert von Sieben Minuten nach Mitternacht
Ich komme gerade frisch aus dem Kino und es ist schwer meine Gefühle in Worte zu fassen. Ich bin tieftraurig, aber gleichzeitig auch glücklich, könnte aber auch sofort wieder losheulen. Im Grunde gefühlsmäßiges Aprilwetter.

Um es kurz zu machen: absolute Sehempfehlung und zwar unbedingt im Kino. Nicht auf einem Mini-Bildschirm, auch nicht via Streaming, nein, Leute geht ins Kino. Wenn ihr der englischen Sprache halbwegs mächtig seid, schaut euch den Film - wie ich - im englischen Original an. Die Stimme von Liam "I will find you. And i will kill you" Neeson ist es wert.

Auch wenn der Film enorm viel Wert auf eine hübsche Optik legt, ist es kein "Style over Substance-Film". Style und Substance halten sich immer die Waage. Am Anfang dauert es ein bißchen bis die Geschichte in Fahrt kommt, aber dann geht's ab. Wenn das Monster Geschichten erzählt, wird dessen Geschichte mit Wasserfarben grafisch unterstrichen. Überhaupt schon das Intro sieht derart gut aus... Warum, lieber Leser, liest du das denn immer noch? Warum bist du nicht längst auf dem Weg ins Kino? Hast du schon die Tickets besorgt? Noch nicht? Dann wird's aber Zeit.

Der Regisseur hat mal ein paar Folgen PENNY DREADFUL gedreht. Der Film ist auch keine Fortsetzung und es spielen keine Superhelden mit. Wenn das nicht überzeugend ist, endlich ins Kino zu gehen, dann weiß ich auch nicht.

Ach ja, Taschentücher einpacken. Ihr werdet sie brauchen. 😢

5.5/6 bzw. 9/10

Weitere Filmkritiken von mir findest du auf www.adoringaudience.de und auf twitter.com/adoringaudience 👩
317 Krittiqs
9
1
Leider hat Bayona auch den tränendrüsigen "The Impossible" gedreht. Von daher bin ich hier etwas skeptisch, wenn alle von soviel Emotionen schreiben...
Film
2016
Sieben Minuten nach Mitternacht
3
0
0
Genre
Drama, Fantasy
Länge
108 Minuten
Handlung
Der kleine Conor (Lewis MacDougall) lebt bei seiner kranken Mutter (Felicity Jones) und fühlt sich in der Schule alles andere als wohl – einige Kinder hänseln Conor, andere behandeln ihn wegen der Krankheit seiner Mutter wie ein rohes Ei. Und auch zu Hause scheint sich alles nur noch weiter zu verschlimmern, soll er doch aufgrund ebenjener Krankheit demnächst zu seiner strengen Großmutter (Sigourney Weaver) ziehen.
Regisseur
J.A. Bayona
Besetzung
Lewis MacDougall als Conor O'Malley
Sigourney Weaver als Grandma
Felicity Jones als Lizzie O'Malley
Toby Kebbell als Dad
Liam Neeson als The Monster
Geraldine Chaplin als The Head Teacher
Lily-Rose Aslandogdu als Lily